Skip to main navigation Skip to search Skip to main content

Zwischen Ein- und Ausschluss der ‚Anderen‘. (Dis-)Kontinuitäten rassistischer und ökonomistischer Argumentationen im Diskurs um Migration von der ‚Gastarbeit‘ bis heute

Research output: Journal contributions › Journal articles › Research › peer-review

Abstract

Auch wenn sich in den letzten Jahren auf politischer wie gesellschaftlicher Ebene zunehmend ein Selbstverständnis Deutschlands als Migrationsgesellschaft etabliert hat, wird zugleich deutlich, dass die legitime Zugehörigkeit neu Migrierter und seit Jahrzehnten in Deutschland lebender Menschen mit (zugeschriebener) Migrationsgeschichte nicht selbstverständlich ist. In gesellschaftlichen wie politischen Debatten lässt sich nach wie vor eine Haltung aus- machen, die Migrationsbewegungen nach Deutschland lediglich dann befürwortet, wenn ‚Migrant_innen‘ einen wirtschaftlichen und/oder arbeitsmarktpolitischen (Mehr-)Wert ver- sprechen. Über die Analyse der sogenannten Gastarbeit bis zu gegenwärtigen asyl- und in- tegrationspolitischen Umgangsweisen mit Migration erörtern wir das spannungsreiche und dis-kontinuierliche Verhältnis von rassistischen Ein- und Ausschlüssen migrierter Menschen angesichts ökonomistischer Diskurse in der bundesdeutschen Vergangenheit und Gegenwart.
Original languageGerman
JournalWissen schafft Demokratie
Issue number7
Pages (from-to)86-99
Number of pages14
ISSN2512-9732
DOIs
Publication statusPublished - 2020
Externally publishedYes

Bibliographical note

ISBN: 978-3-940878-51-9

Research areas and keywords

  • Educational science

Cite this