Abstract
Der Beitrag fokussiert aus einer migrationsgesellschaftlichen Perspektive die Etablierung neuer schulischer Routinen im Kontext der Fluchtmigrationen der letzten Jahre. Mit Fokus auf die Deutungen schulischer Professioneller in Sekundarschulen in zwei Bundesländern wird die Institutionalisierung schulorganisatorischer Praktiken rekonstruiert, die auf den Einbezug geflüchteter Schüler*innen und Eltern gerichtet sind. Am Beispiel der Institutionalisierung von teilintegrativen Beschulungsformen und Modellen der Deutschförderung sowie neuer Routinen der Adressierung geflüchteter Eltern wird betrachtet, wie Ausschlüsse, natio-ethno-kulturelle Grenzziehungen sowie Schlechterstellungen geflüchteter Schüler*innen und Eltern durch diese Institutionalisierungen hinterfragt, verändert und/oder neu etabliert werden. Der Beitrag leistet so einen Beitrag zur Forschung über institutionelle Diskriminierung im Kontext aktueller Fluchtmigrationen.
| Original language | German |
|---|---|
| Journal | Zeitschrift für interpretative Schul- und Unterrichtsforschung |
| Volume | 14 |
| Pages (from-to) | 28 - 43 |
| Number of pages | 16 |
| ISSN | 2191-3560 |
| DOIs | |
| Publication status | Published - 2025 |
UN SDGs
This output contributes to the following UN Sustainable Development Goals (SDGs)
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SDG 16 Peace, Justice and Strong Institutions
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- Educational science
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