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Streit um demokratischen Konsens – Herausforderungen und Grenzen beim parlamentarischen Umgang mit der AfD

Research output: Contributions to collected editions/worksContributions to collected editions/anthologiesResearchpeer-review

Abstract

Obwohl die Populismusforschung seit den 2000er-Jahren einen enormen Aufschwung erlebt hat, wird bislang erstaunlich wenig zum Umgang mit (rechts-)populistischen Herausforderern geforscht. Auch existiert noch kein überzeugendes Konzept, wie die etablierten Parteien auf der parlamentarischen Ebene auf jene neuen Akteure reagieren können oder sollen. Im vorliegenden Aufsatz wird zwischen verschiedenen formalen und inhaltlichen Handlungsoptionen unterschieden. Zudem wird – basierend auf einer umfassenden Medien- und Parlamentsdokumentenanalyse sowie leitfadengestützten Interviews – der Umgang der etablierten Fraktionen mit der AfD in vier Landtagen untersucht. Es zeigt sich, dass die parlamentarischen Verhaltensweisen der etablierten Parteien Lernprozessen unterworfen sind und an ihre Grenzen stoßen, wenn es darum geht, das Vertrauen der Wähler zurückzugewinnen. Dahingegen können sie zielführend sein, um die demokratischen Prinzipien im Parlament – als einen zentralen Baustein für den gesellschaftlichen Zusammenhalt – zu erhalten.
Original languageGerman
Title of host publicationGesellschaftlichen Zusammenhalt gestalten
EditorsCathleen Bochmann, Helge Döring
Number of pages15
PublisherSpringer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Publication date2020
Pages121-135
ISBN (Print)978-3-658-28346-9
ISBN (Electronic)978-3-658-28347-6
DOIs
Publication statusPublished - 2020
Externally publishedYes

Research areas and keywords

  • Politics

Cite this