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Personenbeförderungsgesetz; Lauterkeitsrecht; Rechtsbruchtatbestand; Mobilitätsdienstleistungen: BGH, Urteil vom 13. Dezember 2018 (I ZR 3/16, Kammergericht) WM 2019, 794

  • Tim W. Dornis

    Research output: Journal contributionsNotes on court decisionsResearch

    Abstract

    Leitsatz

    1. Die Bestimmungen des § 49 Abs. 4 Satz 2 und 5 PBefG über die Ausführung von Beförderungsaufträgen durch Mietwagen sind Marktverhaltensregelungen im Sinne des § 3a UWG.

    2. Nach § 49 Abs. 4 Satz 2 PBefG ist die unmittelbare Annahme von Beförderungsaufträgen durch Fahrer von Mietwagen unabhängig davon unzulässig, ob die Auftragserteilung durch die Fahrgäste selbst oder für sie handelnde Vermittler erfolgt.

    3. Das Verbot der Smartphone-Applikation „UBER Black“ in der beanstandeten Ausgestaltung ist mit den Vorschriften zur Dienstleistungsfreiheit in Art. 56 Abs. 1 AEUV und der Richtlinie 2006/123/EG vereinbar.

    4. Ist ein mittels einer Smartphone-Applikation erbrachter Vermittlungsdienst integraler Bestandteil einer hauptsächlich aus einer Verkehrsdienstleistung bestehenden Gesamtdienstleistung, handelt es sich um eine Verkehrsdienstleistung.
    Original languageGerman
    JournalEntscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht
    Volume35
    Issue number9
    Pages (from-to)463-466
    Number of pages4
    ISSN2364-7310
    Publication statusPublished - 2019

    Court cases

    TitleUBER BLACK II
    CourtFederal Court of Justice
    Date of judgement13.12.18
    Case numberI ZR 3/16
    Case numberDE:BGH:2018:131218UIZR3.16.0

    Bibliographical note

    Verbot der Smartphone-Applikation "UBER Black" und § 3a UWG

    Research areas and keywords

    • Law

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