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Partizipatives Regieren in der EU: die EU zwischen "laissez-faire" und geregelter Partizipation zivilgesellschaftlicher Akteure

    Research output: Journal contributionsJournal articlesResearchpeer-review

    Abstract

    Der vorliegende Beitrag geht der Frage nach, ob die EU – angesichts eines intensiven
    Diskurses über demokratisches Regieren durch zivilgesellschaftliche Partizipation –
    in ihren alltäglichen Politikgestaltungsprozessen ein demokratieförderndes Regime
    zivilgesellschaftlicher Partizipation implementiert. Um das demokratisierende Poten-
    zial zivilgesellschaftlicher Partizipation auszuschöpfen, bedarf es, so das Argument,
    eines auf Regeln basierenden Partizipationsregimes, um der normativen Unverbind-
    lichkeit funktionaler ad hoc-Partizipation entgegenzuwirken. Im Einzelnen werden
    zwei Partizipationsmodelle vor dem Hintergrund pluralistischer und deliberativer
    Demokratietheorie für die empirische Analyse partizipativer Praxis fruchtbar
    gemacht. Der empirische Schwerpunkt liegt auf dem derzeitigen Partizipationsregime
    in der europäischen Migrations- und Umweltpolitik. Die Untersuchung zeigt, dass die
    partizipative Infrastruktur in der EU nicht mit der Intensität des partizipativen Diskur-
    ses Schritt hält, sondern sich ein System von Laissez-faire-Partizipation mit korporati-
    stischen Zügen herausgebildet hat.
    Original languageGerman
    JournalZeitschrift für internationale Beziehungen
    Volume15
    Issue number2
    Pages (from-to)209-235
    Number of pages27
    ISSN0946-7165
    DOIs
    Publication statusPublished - 2008

    Research areas and keywords

    • Politics

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