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Mit allem rechnen: Zur Philosophie der Computersimulation

  • Johannes Lenhard

    Research output: Books and anthologiesMonographsResearch

    Abstract

    Im vorliegenden Buch geht es um die methodologische und epistemologische Charakterisierung der Computersimulation. Zu diesem Zweck werden Computermodelle vor der Kontrastfolie mathematischer Modelle betrachtet. Eine Strategie der Mathematisierung zielt darauf ab, komplexe Phänomene in idealisierter Form zu modellieren und so die Komplexität zu reduzieren. Die Simulation markiert das Ende dieser Strategie: Die Modelle werden nun selbst komplex und erhalten eine partielle Autonomie.
    Insbesondere der Prozess der Simulationsmodellierung erfährt gegenüber traditioneller mathematischer Modellierung eine Transformation. Als zentrale Merkmale der Simulationsmodellierung werden anhand typischer Beispiele analysiert: Artifizialität, Experimentieren, Visualisierung, Plastizität und epistemische Opazität. Erst aus der Verknüpfung dieser Merkmale resultiert ein philosophisch neuartiges Bild, das wiederum zum Diskurs um das Verhältnis von Wissenschaft und Technik beiträgt.
    Original languageGerman
    Place of PublicationBerlin/Boston
    PublisherWalter de Gruyter
    Number of pages222
    ISBN (Print)978-3-11-040137-0, 978-3-11-040117-2
    ISBN (Electronic)978-3-11-040136-3, 978-3-11-040138-7
    DOIs
    Publication statusPublished - 03.2015

    Publication series

    NameIdeen & Argumente
    Publisherv. Hinsch, Wilfried / Schmidt, Thomas
    ISSN (Print)1862-1147

    Research areas and keywords

    • Philosophy

    Cite this