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Kontingenzen und Konjunktionen zwischen Bildungstheorie und Kindheitsforschung

    Research output: Contributions to collected editions/worksContributions to collected editions/anthologiesResearchpeer-review

    Abstract

    Bildungstheorie und Kindheitsforschung haben sich bisher eher auf unter;
    s
    chiedlichen Feldern bewegt und entwickelt. Die philosophische Kontextuali;
    sierung der einen und die stärker sozialwissenschaftliche der anderen kommen
    in der Erziehungswissenschaft nur selten zueinander. Das hat mehrere Gründe,
    einer liegt in der unterschiedlichen Konstituierung des Gegenstandes. So ist
    jedenfalls in der eher klassischen Bildungstheorie fraglich, ob die Lebensphase
    Kindheit überhaupt zum Gegenstand des Nachdenkens gehört, oder ob nicht
    Bildung dort erst beginnt, wo Erziehung aufhört. Solange Bildung als Selbstbil;
    dung an die Fähigkeit einer bewussten Wendung des Subjekts auf das eigene
    Gewordensein und dessen Reflexion gebunden ist, kann sie lebensgeschichtlich
    erst mit dem Erwerb solcher selbstreflexiven Kompetenzen einsetzen.
    Original languageGerman
    Title of host publicationInstitutionalisierungen von Kindheit : Childhood Studies zwischen Soziologie und Erziehungswissenschaft
    EditorsTanja Betz, Sabine Bollig, Magdalena Joos, Sascha Neumann
    Number of pages13
    Place of PublicationWeinheim/Basel
    PublisherBeltz Juventa Verlag
    Publication date2018
    Pages53-65
    ISBN (Print)978-3-7799-1557-7
    ISBN (Electronic)978-3-7799-4600-7
    Publication statusPublished - 2018

    Research areas and keywords

    • Educational science

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