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Doppelte Asymmetrie und Probleme des Machtwechsels

  • Ralf Tils
  • , Joachim Raschke

    Research output: Journal contributionsJournal articlesResearch

    Abstract

    Asymmetrien prägen die Muster aktueller Ent-wicklungen im deutschen Parteiensystem undden Vorlauf zur Bundestagswahl 2013. Die asym-metrischen Verhältnisse beziehen sich zum ei-nem auf die strategische Verfasstheit der Par-teien, zum anderen auf die Lager- und Wettbe-werbsstrukturen im Parteiensystem. Auf denersten Blick am günstigsten erscheint die Lagefür die Kanzlerin. Zurzeit verfügt sie über einePosition strategischer Mehrheitsfähigkeit, beider keine Regierung gegen die Union gebildetwerden kann. Ob das so bleibt, hängt wesent-lich von ihren Gegnern ab – allen voran derSPD. Noch gibt es bei den Sozialdemokratenund den meisten anderen Parteien vielfältigeSuchbewegungen bei der Entwicklung vonStrategien, die eine Antwort auf die gegen-wärtige Konkurrenzkonstellation darstellenkönnten. Während einige Parteien dabei nochdie Möglichkeiten eines Wahlsiegs und Macht-wechsels im Blick haben, konzentrieren sichandere auf ihr eigenes Überleben. Etwas überein Jahr vor der Bundestagswahl gibt dieserBeitrag einen Überblick über die Strategiefä-higkeit und strategische Lage der Parteien so-wie ihre strategischen Optionen.
    Original languageGerman
    JournalForschungsjournal Soziale Bewegungen
    Volume25
    Issue number3
    Pages (from-to)83-87
    Number of pages5
    ISSN0933-9361
    DOIs
    Publication statusPublished - 01.09.2012

    Research areas and keywords

    • Politics

    Cite this