Diskursanalysen institutioneller Gespräche - das Beispiel von „Focus Groups“

  • Claudia Puchta
  • , S. Wolff

    Research output: Contributions to collected editions/worksContributions to collected editions/anthologiesResearch

    Abstract

    Die Beschäftigung mit institutionellen Gesprächen stellt eine konsequente Weiterentwicklung der konversationsanalytisch orientierten Diskursanalyse dar. Es geht dabei um die Untersuchung jener methodischen Prozeduren, die Gesprächsteilnehmer einsetzen, um bestimmte praktische Aufgaben zu erledigen bzw. Handlungen zu bewerkstelligen, die mit ihrer Teilnahme an institutionellen Handlungssituationen in Verbindung stehen (wie z.B. unterrichten, Krankengeschichten erheben, jemand ins Kreuzverhör nehmen, eine Prüfung durchführen oder interviewen). Zu diesem Zweck wird eine ganze Palette linguistischer Ressourcen in den Blick genommen — lexikalische, syntaktische, prosodische, sequentielle etc. —, die von den Gesprächspartnern mobilisiert werden können „for accomplishing the interactional work of institutions“ (Drew/Sorjonen 1997: 92).
    Original languageGerman
    Title of host publicationHandbuch Sozialwissenschaftliche Diskursanalyse : Forschungspraxis
    EditorsReiner Keller, Andreas Hirseland, Werner Schneider, Willy Viehöver
    Number of pages18
    Volume2
    Place of PublicationWiesbaden
    PublisherVS Verlag für Sozialwissenschaften
    Publication date2010
    Edition4
    Pages473-490
    ISBN (Print)978-3-531-16651-3
    Publication statusPublished - 2010

    Research areas and keywords

    • Business psychology

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