Abstract
Angebot-Nutzungs-Modelle weisen Angebots- und Prozessmerkmale des Unterrichts sowie Prädispositionen der Lernenden aus, um Lernerfolge zu erklären. Zumeist werden hier direkte Effekte dargestellt, wohingegen differenzielle Effekte von Angebotsvariablen auf die Nutzung nicht abgebildet sind, obschon diese theoretisch häufig angenommen werden. Anhand des Konstrukts der aktiven Lernzeit wurde in dieser Studie untersucht, ob solche Interaktionen zwischen Unterrichtsqualität und Schüler*innenmerkmalen nachweisbar sind. Zwar zeigten sich in den Daten direkte Effekte von Klassenmanagement und dem eingeschätzten Leistungsniveau auf die aktive Lernzeit, ein entsprechender Nachweis für differenzielle Effekte konnte jedoch nicht erbracht werden.
| Original language | German |
|---|---|
| Journal | Zeitschrift für Pädagogik / Beiheft |
| Volume | 66 |
| Issue number | 1/2020 |
| Pages (from-to) | 81-94 |
| Number of pages | 14 |
| ISSN | 0514-2717 |
| DOIs | |
| Publication status | Published - 04.2020 |
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