Der EU-Omnibus-I zur CSRD, CSDDD und Taxonomie-Verordnung: Eine Bestandsaufnahme und kritische Würdigung der Deregulierung

Research output: Journal contributionsJournal articlesTransfer

Abstract

Die Taxonomie-Verordnung, die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) inkl. der European Sustainability Reporting Standards (ESRS) und die Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) bilden das Herzstück der unternehmerischen EU-Nachhaltigkeitsregulierungen. Diese sollen im Rahmen des ambitionierten EU-Green Deal-Projekts einen wesentlichen Beitrag zur Zielsetzung einer klimaneutralen Wirtschaft bis 2050 leisten. Mit den kürzlich abgeschlossenen Trilog-Verhandlungen zum künftigen Anwenderkreis durch den sog. Omnibus-I tritt hingegen eine massive Deregulierung dieser Nachhaltigkeitsnormierungen ein, um primär mittelständische Unternehmen von nachhaltigkeitsbezogenen Berichts- und Sorgfaltspflichten zu entlasten. Der vorliegende Beitrag knüpft nahtlos an den Beitrag von Velte et al. an, stellt die zentralen Änderungen hinsichtlich Anwenderkreis, Erstwendung sowie Berichts-, Prüfungs- und Sorgfaltspflichten nach dem Omnibus-I vor und würdigt diese kritisch.
Original languageGerman
JournalDer Betrieb
Volume79
Issue number3
Pages (from-to)67-75
Number of pages9
ISSN0005-9935
Publication statusPublished - 01.2026

Research areas and keywords

  • Management studies
  • Sustainability Science

Cite this