Abstract
Aus der Perspektive der Mexicah bezeichnet die „fünfte Sonne“ das Zeitalter, in demTenochtitlan, die Hauptstadt ihres Tributimperiums, durch Hernán Cortés’ Gefolgsmänner und seine lokalen Verbündeten militärisch erobert wurde. Für Camilla Townsend steht es zugleich für einen Bruch in der Geschichtsschreibung, sind es doch von da an die Europäer, die die Geschichte der durch Alexander von Humboldt bezeichneten „Azteken“ aus ihrer Sicht (miss-)interpretierten und aufzeichneten. Neu ist Townsends einleitend formulierter Anspruch, in ihrem Buch die Stimmender Überlebenden des Traumas der Eroberung und Kolonisierung, die von Überlebensstrategien, Kontinuitäten und Brüchen erzählen, zu Wort kommen zu lassen (S. 9).
| Original language | German |
|---|---|
| Journal | Historische Zeitschrift |
| Volume | 313 |
| Issue number | 1 |
| Pages (from-to) | 163-165 |
| Number of pages | 3 |
| ISSN | 0018-2613 |
| DOIs | |
| Publication status | Published - 01.08.2021 |
| Externally published | Yes |
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