Abstract
Die neue EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (Corporate Sustainability Reporting Directive – CSRD) enthält zentrale Wahlrechte hinsichtlich des Prüfungsanbieters. Derzeit wird kontrovers diskutiert, inwiefern der deutsche Gesetzgeber diese an die Unternehmen weiterreichen sollte. Der vorliegende Beitrag geht zunächst auf die normativen Rahmenbedingungen der Prüfung von Nachhaltigkeitsberichten nach der CSRD ein. Dem schließt sich eine Bestandsaufnahme zur empirischen Forschung hinsichtlich der Frage an, welche finanziellen und nachhaltigkeitsbezogenen Konsequenzen für Unternehmen mit der Auswahl einer Prüfungsgesellschaft zur Prüfung des Nachhaltigkeitsberichts im Vergleich zu sonstigen externen Anbietern verbunden sind. Der Verfasser plädiert für eine integrierte Prüfung des Finanz- und Nachhaltigkeitsberichts durch den gesetzlichen Abschlussprüfer bei Umsetzung der CSRD in deutsches Recht. Zugleich wird der notwendige Auf- und Ausbau von strategischen Kooperationen zwischen (mittelständischen) Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Umweltgutachtern zur Sicherstellung einer angemessenen Umweltexpertise betont.
| Original language | German |
|---|---|
| Journal | WPg - Die Wirtschaftsprüfung |
| Volume | 76 |
| Issue number | 23 |
| Pages (from-to) | 1289-1296 |
| Number of pages | 8 |
| ISSN | 0340-9031 |
| Publication status | Published - 2023 |
UN SDGs
This output contributes to the following UN Sustainable Development Goals (SDGs)
-
SDG 13 Climate Action
Research areas and keywords
- Management studies
- Sustainability sciences, Management & Economics
Cite this
- APA
- Author
- BIBTEX
- Harvard
- Standard
- RIS
- Vancouver