Abstract
Der „Alternative für Deutschland“ (AfD) ist es gelungen, sich in den Parteiensystemen auf Bundes- sowie Landesebene zu etablieren und diese zu verändern. Der Beitrag stellt zentrale inhaltliche sowie organisatorische Entwicklungen der Partei seit 2013 vor, etwa ihre zunehmende Radikalisierung und starke Bewegungsorientierung, aber auch ihren überraschend hohen Grad innerparteilicher Demokratie. Zudem nimmt er die Wahlergebnisse der AfD auf Bundes- sowie Landesebene in den Blick, unter anderem in ihren ostdeutschen Hochburgen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, welchen Einfluss die AfD bislang auf die Politikgestaltung, Regierungsbildung, parlamentarische Arbeit und den Parteienwettbewerb ausüben konnte, und von welchen Faktoren dieser – auch in Zukunft – abhängt. Dabei werden vor allem die Prozesse des Mainstreamings und der Normalisierung diskutiert, die sich auch gegenüber anderen Rechtsaußenparteien in Europa beobachten lassen. Schließlich werden die Ergebnisse zusammengefasst und zentrale Handlungs- sowie Forschungsperspektiven gegeben.
| Original language | German |
|---|---|
| Title of host publication | Regionale Vielfalt? Neue Trends subnationaler Parteiensysteme in Deutschland |
| Editors | Anna-Sophie Heinze, Uwe Jun, Torsten Oppelland |
| Number of pages | 18 |
| Publisher | Springer VS |
| Publication date | 2025 |
| Pages | 53-70 |
| ISBN (Print) | 978-3-658-46155-3 |
| ISBN (Electronic) | 978-3-658-46156-0 |
| DOIs | |
| Publication status | Published - 2025 |
| Externally published | Yes |
Research areas and keywords
- Sociology
- Politics
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