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Überstunden, Ausgleichsmöglichkeiten, Gesundheit und Work-Life-Balance: Repräsentative Ergebnisse der BAuA-Arbeitszeitbefragung 2017

  • Corinna Brauner
  • , Anne Marit Wöhrmann*
  • , Nils Backhaus
  • , Frank Brenscheidt
  • , Anita Tisch
  • *Corresponding author for this work

Research output: Journal contributionsJournal articlesResearchpeer-review

Abstract

Überstunden sind in Deutschland weit verbreitet. Repräsentative Daten von 7.765 Befragten der BAuA-Arbeitszeitbefragung 2017 zeigen, dass Beschäftigte im Durchschnitt 3,9 Stunden pro Woche länger arbeiten als vertraglich vereinbart, wobei sich Unterschiede nach Geschlecht, Vollzeittätigkeit, Qualifizierung und Berufen zeigen.
Über die Hälfte sind transitorische Überstunden, die durch Freizeit ausgeglichen werden. Ein Viertel wird ausbezahlt und jede fünfte Überstunde wird nicht abgegolten.
Regressionsanalysen deuten auf einen negativen Zusammenhang von Überstunden mit Gesundheit und Work-Life-Balance hin. Dies gilt sowohl für transitorische Überstunden als auch bei Überstunden ohne Freizeitausgleich, für Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigte und unter Kontrolle von Alter, Geschlecht, Bildungs- und Anforderungsniveau, dem ausgeübten Beruf sowie der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit.
Original languageGerman
JournalSozialpolitik.ch
Volume2020
Issue number3
Number of pages26
ISSN2297-8224
DOIs
Publication statusPublished - 15.12.2020
Externally publishedYes

Research areas and keywords

  • Management studies
  • Business psychology

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