A Survey of Surveys - Eine international vergleichende Metastudie repräsentativer Bevölkerungsanalysen des Kulturkonsums

    Project: Research

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    Description

    Dieses in einer Anschubfinanzierung von der Leuphana Universität finanzierte Forschungsvorhaben untersucht die Ursachen des Nichtkonsums institutionalisierter Hochkultur (d.h. Museen, Theater, klassische Konzerte) in Deutschland aus kultur- und kunstsoziologischer Sicht systematisch (theoriengeleitet), repräsentativ (bundesweit) und statistisch (quantitativ). Es überprüft erstmals empirisch (für Deutschland) zentrale theoretische Fragen des Hochkultur(nicht)konsums. Weiter werden Analysen des Hochkultur(nicht)konsums auch im temporalen Vergleich (zu Daten von 1995 in Deutschland) und im Länder-Vergleich (zu internationalen Studien) vorgenommen. Überprüft werden hierbei insbesondere nicht-sozialstrukturelle Erklärungen des Hochkultur(nicht)konsums, wie die Individualisierungsthese (Beck), die Omnivorenthese (Peterson), die These des Wandels der Erlebnisgesellschaft (Schulze) und die These einer wachsenden Schere zwischen Hochkulturangebot und –nachfrage.

    Zentral für diese (erste) Phase des Forschungsprojektes ist eine möglichst vollständige Sichtung der Theorien und der internationalen empirischen Studien zum (Nicht-) Konsum der Hochkultur, der Aufbau einer Datenbank mit internationalen Statistiken für eine erste vergleichende Analyse der oben genannten Zielhypothesen und die Formulierung empirisch testbarer Hypothesen und eine Diskussion von Operationalisierungsentwürfen mit Forschungspartnern in In- und (evtl.) Ausland. Mit einem Folgeantrag soll dann eine repräsentative Bevölkerungserhebung in Deutschland zum Hochkultur(nicht)besuch ermöglicht werden, unter besonderer Beachtung regionaler Bedingungen (Land-/Stadt-Unterschiede; Ost-West-Unterschiede; Immigrantenhintergrund bei der (groß)städtischen Bevölkerung).
    StatusFinished
    Period30.09.0931.03.11

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