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Beate Söntgen

Accepting PhD Students

1988 …2026

Research activity per year

Personal profile

Curriculum

Beate Söntgen hat Kunstgeschichte, Philosophie und Neuere Deutsche Literatur in Marburg und Berlin studiert und promovierte 1996 an der FU Berlin. Sie war Postdoc-Stipendiatin am Graduiertenkolleg „Repräsentation – Rhetorik – Wissen“ an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/ Oder,Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Kunstgeschichte der HBK Braunschweig, erste Laurenz-Professorin für Gegenwartskunst an der Universität Basel und schließlich Professorin für Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum, bevor sie 2011 den Ruf an die Leuphana Universität annahm. 

Sie war an mehreren Forschungsverbünden beteiligt, am Netzwerk Ornament im Rahmen des NFS-Forschungsverbundes eikones – Bildkritik an der Universität Basel (Leitung: Vera Beyer / Christian Spies), amExzellenz-Cluster Poetiken des Auftretens, Universität Konstanz, in Kooperation mit der University of Chicago (Juliane Vogel, David Levin, Christopher Wild), als Flaubert-Gastprofessorin am Flaubert-Zentrum der LMU München/Venedig sowie als Sprecherin der DFG-Graduiertenkollegs Kulturen der Kritik, das von 2016-2025 an der Leuphana gearbeitet hat. Derzeit ist sie leitet sie ein Projekt am Sonderforschungsbereich Intervenierende Künste an der FU Berlin (Sprecher*innen: Karin Gludovatz, Matthias Warstat).

Beate Söntgen kooperiert in Forschung und Lehre mit kulturellen Institutionen. So hat sie mit Ulrike Groos einen Studiengang „Kunstkritik und Kuratorisches Wissen“ mit 20 Partnerinstitutionen an der Ruhr-Universität Bochum initiiert und mit Susanne Leeb von 2017-2019 das vom BMBF geförderte Promotionskolleg PriMus-Promovieren im Museum geleitet. Auch war sie als Ko-Kuratorin der Ausstellung Matisse. Figur Farbe Raum und über zwanzig Jahre als freie Mitarbeiterin im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung tätig. 

Aktivitäten in Beiräten, Kuratorien und Gremien umfassen Tätigkeiten als Mitglied Kuratoriums  der VolkswagenStiftung (2012-2022), des Bewilligungs- und Senatsausschusses der DFG für Sonderforschungsbereiche (2014-2017), des Gutachter*innenkreises des BMBF (2012-2019), des Beirats für die Initiative Zukunft Niedersachen des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (2023-2026), des Stiftungsrates und Fachausschusses der SommerAkademie im Zentrum Paul Klee, Bern (2004-2014) und des Beirats der Zeitschrift Texte zu Kunst (seit 2001).

In der akademischen Selbstverwaltung war sie als Vizepräsidentin für Forschung und Humanities an der Leuphana (2012-2019) tätig und ist seit 2024 Prodekanin für Forschung der Fakultät Kulturwissenschaften. Sie ist seit 2022 Vorstandsmitglied im Sonderforschungsbereich Intervenierende Künste an der FU Berlin. Darüber hinaus ist sie als Gutachterin für die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die VolkswagenStiftung, den Schweizer Nationalfond, den Österreichischen Wissenschaftsfond, die Gerda Henkel Stiftung und die Fritz Thyssen Stiftung tätig.

Teaching

Beate Söntgen unterrichtet im BA in der Vertiefung „Kunst und visuelle Kultur“, im„Studium Individuale“ und im Leuphana Semester im MA im Programm „Kritik der Gegenwart“ sowie im Komplementärstudium und im Promotionskolleg „Darstellung – Visualität – Wissen“. Ihre Seminare befassen sich mit moderner und zeitgenössischer Bildkultur, mit Kunsttheorie, Kunstkritik und der Rolle von Institutionen sowie mit den Schnittstellen von Kunst und Handwerk. Sie veranstaltet regelmäßige Exkursionen, etwa zu den Institutionen in der Region sowie jährlich zu den Biennalen in Venedig.

Research interests

Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, Kunsttheorie und Kunstkritik sowie Kunsthandwerk. Im Zentrum stehen die Verflochtenheit von Kunst und Gesellschaft und der Zusammenhang von Lebens-, Kunst und Arbeitsformen unter wechselnden historischen und soziokulturellen Bedingungen. 

Keywords

  • Science of art

Fingerprint

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Research collaborations from the last five years

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