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Podiumsdiskussion: Wie lässt sich ein gerechter Frieden herstellen?

Activity: Participating in or organising an academic or articstic eventConferencesTransfer

Description

Schleppt sich der schreckliche Krieg in der Ukraine weiter voran? Der Kriegsverlauf lässt das vermuten. Das ist umso schlimmer, weil Herbst und Winter bevorstehen. Ist jetzt nicht endlich Zeit für Friedensverhandlungen? Nein, sagt Bundespräsident Steinmeier in seiner jüngsten Rede zur Lage der Nation. Putin habe das Völkerrecht gebrochen und Landraub begangen. Aber: Wie lässt sich dann ein gerechter Frieden herstellen?
Die Alternative zur Gewaltlosigkeit sei nicht Nichtstun. Das meint Wolfgang Huber. Zwar haben gewaltfreie Mittel Vorrang. Aber zuzuschauen ohne etwas dagegen zu tun, das gehe nicht. Eine Zeitenwende in der Friedensethik?
Friedenverhandlungen sind technische Prozesse, die auch schon laufen, wenn sie von der Öffentlichkeit noch gar nicht wahrgenommen werden. So sagt Ursula Schröder. Aber wann ist der richtige Moment dafür? Wann ist der Kairos, der richtige Zeitpunkt? Oder anders formuliert: Welche Rolle spielt das Timing in erfolgreicher Friedenspolitik?
Über diese Fragen diskutieren die Friedensforscherin Prof. Dr. URSULA
SCHRÖDER und der Ethiker Bischof i.R. Prof. Dr. Dr. h.c. mult. WOLFGANG
HUBER
Period23.11.2022
Event typeConference
OrganiserLeuphana Universität Lüneburg
LocationLüneburg, Germany, Lower SaxonyShow on map
Degree of RecognitionRegional

Research areas and keywords

  • Cultural studies
  • Theology
  • Politics