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Zur psychophysischen Bedeutung c-förmiger Simplex-Organisationen bei der Multidimensionalen Skalierung

Publikation: Beiträge in ZeitschriftenZeitschriftenaufsätzeForschungBegutachtung

Abstract

Sinustöne mit einer Frequenz von 1000 Hertz in sieben Intensitätsstufen wurden als Repräsentanten explizit eindimensionalen Reizmaterials einer Multidimensionalen Skalierung (MDS) unterzogen, um die postulierte Voraussetzung für c-förmige MDS-Lösungen im zweidimensionalen Raum zu überprüfen und deren psychophysische Bedeutung zu analysieren. Mit Hilfe des Computerprogramms POLYCON wurden die bei zehn Versuchspersonen erhobenen Paarvergleichsurteile über das Reizmaterial multidimensional skaliert. Es ergab sich die erwartete hufeisenförmige Organisation der Reize. Aus der Konfiguration konnte eine vollständige psychophysische Intensitätsfunktion abgeleitet werden, die mit der im Kontrollversuch durch eine Ratingprozedur entwickelten Empfindungskurve nahezu völlig übereinstimmte. Es zeigte sich, dass der Umkehrpunkt der c-förmigen Struktur den Punkt subjektiver Indifferenz repräsentiert.
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftPsychologische Beiträge
Jahrgang28
Ausgabenummer3-4
Seiten (von - bis)433-440
Seitenumfang8
ISSN0033-3018
PublikationsstatusErschienen - 1986
Extern publiziertJa

Fachgebiete und Schlagwörter

  • Wirtschaftspsychologie

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