Abstract
Hochfrequenzhandel, in dem Algorithmen fast in Lichtgeschwindigkeit Aufträge auf den Finanzmärkten dieser Welt ausführen, wurde in den letzten Jahren in den Medien- und Kulturwissenschaften langsam mehr Aufmerksamkeit zuteil. 1 Nicht zuletzt durch den Flash Crash vom 6. Mai 2010, während dessen Hochfrequenz-Algorithmen sich gegenseitig affizierten und so in kürzester Zeit den Dow Jones zum Einsturz brachten, wurde in der Öffentlichkeit deutlich, wie sehr automatisierter Handel allgemein Finanzmärkte prägt und zu kaum beherrschbaren Dynamiken führt. 2 Hochfrequenzhandel ist aus medienkulturwissenschaftlicher Perspektive gerade deswegen interessant, weil er mit der medientechnologischen Beschaffenheit von Finanzmärkten spielt.
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Titel | Medien der Finanz |
| Redakteure/-innen | Friedrich Balke, Bernhard Siegert, Joseph Vogl |
| Seitenumfang | 11 |
| Band | 17 |
| Erscheinungsort | Weimar |
| Herausgeber (Verlag) | Wilhelm Fink Verlag |
| Erscheinungsdatum | 2017 |
| Seiten | 9-20 |
| ISBN (Print) | 978-3-7705-6330-2 |
| Publikationsstatus | Erschienen - 2017 |
Fachgebiete und Schlagwörter
- Medien- und Kommunikationswissenschaft
- Digitale Medien
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