Abstract
In dieser Studie wird analysiert, ob die Kinderbetreuungszeit von Eltern in Deutschland über sozioökonomische und soziodemografische und haushalts-strukturelle Eigenschaften hinaus durch psychologische Persönlichkeitsmerkmale (Big Five) erklärt werden kann. Dabei werden innovative mikroökonometrische Methoden auf Deutsche Zeitverwendungsdaten des Soziooekonomischen Panels angewendet und dadurch die Interdependenz der Kinderbereuungszeit mit anderen Zeitverwendungen beider Haushaltspartner sowie die Nicht-Negativität der Merkmalsausprägungen bei der Schätzung simultan berücksichtigt. Dabei kommt heraus, dass die finanzielle Unterstützung als Lohnersatzleistung keinen Effekt auf die mütterliche Kinderbetreuungszeit hat, jedoch auf die väterliche. Die Erwerbstätigkeit von Vätern reduziert die mütterliche Kinderbetreuungszeit. Eine Zeitpolitik, die darauf abzielt die väterliche Zeit für Erwerbstätigkeit zu reduzieren kann somit die Kinderbetreuungszeit für beide Elternteile erhöhen.
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Erscheinungsort | Lüneburg |
| Verlag | Forschungsinstitut Freie Berufe |
| Seitenumfang | 30 |
| Publikationsstatus | Erschienen - 11.2016 |
Fachgebiete und Schlagwörter
- Empirische Wirtschaftsforschung/Statistik
- Sozio-oekonomisches Panel (SOEP)) Kinderbetreuungszeit
- Gemeinsame Entscheidungen im Haushalt
- Nicht-lineare simultane Regression
Projekte
- 1 Abgeschlossen
-
Zeit für Kinder – Ein Zeitallokationsmodell deutscher Haushalte – Eine mikroökonometrische und statistische Analyse mit dem sozioökonomischen Panel, der deutschen Zeitbudgetstudie und der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe
Peters, N. (Wissenschaftliche Projektleiter*in) & Merz, J. (Wissenschaftliche Projektleiter*in)
01.03.11 → 01.03.17
Projekt: Dissertationsprojekt
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