Zeit für Kinderbetreuung Deutscher Haushalte – staatlicher Handlungsbedarf? Eine ökonometrische Analyse mit dem Sozioökonomischen Panel

  • Normen Peters

    Publikation: Arbeits- oder Diskussionspapiere und BerichteArbeits- oder Diskussionspapiere

    169 Downloads (Pure)

    Abstract

    In dieser Studie wird analysiert, ob die Kinderbetreuungszeit von Eltern in Deutschland über sozioökonomische und soziodemografische und haushalts-strukturelle Eigenschaften hinaus durch psychologische Persönlichkeitsmerkmale (Big Five) erklärt werden kann. Dabei werden innovative mikroökonometrische Methoden auf Deutsche Zeitverwendungsdaten des Soziooekonomischen Panels angewendet und dadurch die Interdependenz der Kinderbereuungszeit mit anderen Zeitverwendungen beider Haushaltspartner sowie die Nicht-Negativität der Merkmalsausprägungen bei der Schätzung simultan berücksichtigt. Dabei kommt heraus, dass die finanzielle Unterstützung als Lohnersatzleistung keinen Effekt auf die mütterliche Kinderbetreuungszeit hat, jedoch auf die väterliche. Die Erwerbstätigkeit von Vätern reduziert die mütterliche Kinderbetreuungszeit. Eine Zeitpolitik, die darauf abzielt die väterliche Zeit für Erwerbstätigkeit zu reduzieren kann somit die Kinderbetreuungszeit für beide Elternteile erhöhen.
    OriginalspracheDeutsch
    ErscheinungsortLüneburg
    VerlagForschungsinstitut Freie Berufe
    Seitenumfang30
    PublikationsstatusErschienen - 11.2016

    Fachgebiete und Schlagwörter

    • Empirische Wirtschaftsforschung/Statistik
    • Sozio-oekonomisches Panel (SOEP)) Kinderbetreuungszeit
    • Gemeinsame Entscheidungen im Haushalt
    • Nicht-lineare simultane Regression

    Dieses zitieren