Abstract
Einen grundlegenden Wandel der Gesellschaft beobachtend stellt die Wissenschaftsgesellschaft im Kontext der Digitalisierung neue Ansprüche an die Wissenschaft. Zu beobachten ist eine gesellschaftliche Entgrenzung des Wissens in lokale und digitale Räume. Die verstärkte Orientierung an wissenschaftlichem Wissen konkurriert mit Beobachtungen eines abnehmenden gesellschaftlichen Glaubens an die Wissenschaft. Vor diesem Hintergrund erscheinen neue Formate der Wissenschaftskommunikation, wie der hier untersuchte Science-Slam, als innovative gesellschaftliche Begegnungsorte. Inwiefern bietet der Science-Slam aber das Potenzial, mehr Vertrauen zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit herzustellen? Und auf welche Weise verändern sich in diesem Feld Produktions- und Kommunikationsweisen?
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Titel | Science-Slam : Multidisziplinäre Perspektiven auf eine populäre Form der Wissenschaftskommunikation |
| Redakteure/-innen | Philipp Niemann, Laura Bittner, Christiane Hauser, Philipp Schrögel |
| Seitenumfang | 32 |
| Erscheinungsort | Wiesbaden |
| Herausgeber (Verlag) | Springer VS |
| Erscheinungsdatum | 22.04.2020 |
| Seiten | 149-180 |
| ISBN (Print) | 978-3-658-28860-0 |
| ISBN (elektronisch) | 978-3-658-28861-7 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Erschienen - 22.04.2020 |
Fachgebiete und Schlagwörter
- Medien- und Kommunikationswissenschaft
- Wissenschaftsgesellschaft
- Öffentlichkeit
- Wissenschaftskommunikation
- Wissenschaftskrise
- digitale Gesellschaft
- Populärwissenschaft
- alternative Öffentlichkeiten
- kreative Modifikation
- reflexive Produktion