Wirtschaftlichkeit des Kanalpumpspeichers Elbe-Seitenkanal

  • Maik Plenz
  • , Felix Obbelode
  • , Martin Doliwa
  • , Thomas Kott
  • , Lars Holstenkamp

    Publikation: Beiträge in SammelwerkenAufsätze in SammelwerkenForschung

    Abstract

    Im Kapitel wird untersucht, ob ein Kanalpumpspeicher wirtschaftlich umgesetzt werden kann. Der Betreiber eines Pumpspeichers agiert auf den Energiemärkten sowohl als Einkäufer/Nachfrager – zum Pumpen wird Strom benötigt – wie auch als Verkäufer/Anbieter. Dabei kann der Betreiber eines Kanalpumpspeichers auf unterschiedlichen Märkten aktiv werden. Einnahmen können im EPEX-Spothandel durch das Nutzen von Hoch- und Tiefpreisphasen im Tagesverlauf erzielt werden. Parallel kann die Leistung des Kanalpumpspeichers, je nach Umbauvariante, auf den Regelleistungsmärkten der Übertragungsnetzbetreiber angeboten und vermarktet werden. Auch darüber kann, gemäß der vorliegenden Untersuchung, ein zusätzlicher positiver Deckungsbeitrag erzielt werden. Die Erlöse aus den von den Umbauvarianten abhängigen Marktsegmenten werden den Investitionskosten gegenübergestellt. Die Ermittlung der vorbehaltlichen, durch Angeboteeruierten Investitionskosten der jeweiligen Umbauprojekte wird in einem weiteren Unterkapitel erläutert.
    OriginalspracheDeutsch
    TitelPumpspeicher an Bundeswasserstraßen : Technische, wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen am Beispiel des Elbe-Seitenkanals
    Redakteure/-innenHeinrich Degenhart, Thomas Schomerus, Detlef Schulz
    Seitenumfang19
    ErscheinungsortWiesbaden
    Herausgeber (Verlag)Springer Fachmedien
    Erscheinungsdatum2015
    Seiten77-95
    ISBN (Print)978-3-658-10915-8
    ISBN (elektronisch)978-3-658-10916-5
    DOIs
    PublikationsstatusErschienen - 2015

    Bibliographische Notiz

    c 2015, erschienen 2016

    Fachgebiete und Schlagwörter

    • Betriebswirtschaftslehre
    • Regelleistungsmärkte
    • Spotmarkt
    • Elektrizitätsmarkt
    • Energieversorgung

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