Abstract
Windkanäle sind wichtige Werkzeuge der Stadtklimaforschung. Die technischen Umgebungen, die sie hervorbringen, verbinden Fragen von Medienwissenschaft, Meteorologie und Ingenieurswissenschaften. Der Aufsatz untersucht erste Stadtklimastudien in Windkanälen in den 1960er und 1970er Jahren, in denen mit einer Wissenspraktik operiert wird, die sich als analoge Simulation bezeichnen lässt. Mit anderen Formen der Simulation teilt diese eine konstitutive Ungenauigkeit: Ihre Ergebnisse figurieren eine veränderte Form von Faktizität jenseits binärer Unterscheidungen von wahr und falsch. Als Medientechniken der Verarbeitung und -erzeugung von Stadtklimadaten und als Medientechniken der Planung urbaner Gestaltung implementieren Windkanäle den epistemischen Status analoger Simulationen in eine zunehmend institutionalisierte Stadtklimaforschung und prägen deren Wissen über das Verhältnis von Stadt und Klima eminent mit.
| Titel in Übersetzung | The Wind Tunnel as Tool: Simulations in Urban Climate Research |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Zeitschrift für Medienwissenschaft |
| Jahrgang | 19 |
| Ausgabenummer | 2 |
| Seiten (von - bis) | 54–67 |
| Seitenumfang | 14 |
| ISSN | 1869-1722 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Erschienen - 2018 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
-
SDG 13 – Klimaschutzmaßnahmen
Fachgebiete und Schlagwörter
- Medien- und Kommunikationswissenschaft
- Computersimulation
- Klimaforschung
- Klimawandel
- Stadt
- Windkanal
Fingerprint
Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Werkzeug Windkanal: Simulationen in der Stadtklimaforschung“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Dieses zitieren
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