Wer arbeitet wann ? Arbeitszeitarrangements von Selbständigen und abhängig Beschäftigten ; eine mikroökonometrische Analyse deutscher Zeitbudgetdaten

    Publikation: Arbeits- oder Diskussionspapiere und BerichteArbeits- oder Diskussionspapiere

    Abstract

    Mit der zeitlichen Flexibilisierung der Arbeitsmärkte und dem damit verbundenen Rückzug des Normalarbeitstages treten neue Muster von Arbeitszeit auf. Auf Basis der deutschen Zeitbudgeterhebung 1991/92 sollen Arbeitszeiten von Selbständigen und abhängig Beschäftigten untersucht werden. Zunächst systematisiert der vorliegende Beitrag verschiedene Verläufe des Arbeitstages. Dabei werden bilden sich vier Kategorien von Arbeitszeitmustern heraus. Danach stellt sich die Frage, ob sich zwischen Selbständigen und abhängig Beschäftigten Unterschiede in der Gestaltung des Arbeitstages feststellen lassen. Nach einer deskriptiven Analyse der Kategorien, wird in einem Multinomialen Logit Modell neben dem Berufsstatus der Einfluss sozio-ökonomischer Hintergrundvariablen auf die Entscheidung für eine der Kategorien von Arbeitszeit geschätzt. Wir kontrollieren dabei u.a. für Variablen, die der Humankapitaltheorie, dennew home economics und der Zeitverwendungsforschung entliehen sind. Es zeigt sich, dass insbesondere Selbständige ohne Angestellte zu einem atypischen Verhalten am neigen, das durch Arbeitszeiten am frühen Morgen und späten Abend sowie Unterbrechungen kennzeichnet.
    OriginalspracheDeutsch
    ErscheinungsortLüneburg
    VerlagForschungsinstitut Freie Berufe
    Seitenumfang34
    PublikationsstatusErschienen - 2004

    Bibliographische Notiz

    rev. Ausg

    Fachgebiete und Schlagwörter

    • Volkswirtschaftslehre
    • Arbeitszeitarrangements
    • Arbeitsangebot
    • Zeitverwendung
    • Humankapital
    • Selbständige
    • abhängig
    • Multinomiales Logit
    • Zeittagebücher
    • Zeitbudgeterhebung 1991/92

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