Abstract
Laura Hille widmet sich in diesem Beitrag der einschneidenden Praktik des Body Grindings. Body Grinding ist eine spezifische Praktik des Biohackings, in der biometrische Sensoren und andere selbstgebaute, technische Kleingeräte unter die Haut implantiert werden. In diesem Beitrag wird dem Moment gefolgt, in dem ausgerechnet eine auslaufende Batterie die transhumanistischen Träume der Erweiterbarkeit des Menschen problematisiert. Wenn Batterien unter die Haut gehen transformiert sich die Reichweitenangst als Nähesehnsucht und dem Wunsch nach der Verschmelzung von Mensch und Maschine. Wenn aber der gesamte menschliche Körper Objekt des Biohackings wird, was wird dann aus dem Bios der Biopolitik?
| Titel in Übersetzung | When Batteries go under the Skin |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Titel | Reichweitenangst : Batterien und Akkus als Medien des Digitalen Zeitalters |
| Redakteure/-innen | Jan Müggenburg |
| Seitenumfang | 14 |
| Erscheinungsort | Bielefeld |
| Herausgeber (Verlag) | transcript Verlag |
| Erscheinungsdatum | 29.11.2021 |
| Seiten | 63-76 |
| ISBN (Print) | 978-3-8376-4880-5 |
| ISBN (elektronisch) | 978-3-8394-4880-9 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Erschienen - 29.11.2021 |
Fachgebiete und Schlagwörter
- Medien- und Kommunikationswissenschaft
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