Abstract
Am Beispiel des Naturschutzgebietes Dauner Maare werden die Schwierigkeiten bei der Durchsetzung von Naturschutzbelangen aufgezeigt. Defizite zeigten sich darin, daß das Ziel der Unterschutzstellung nicht erreicht wurde, ungenehmigte Anlagen geduldet wurden und daß naturschutzwidrige Ausnahmegenehmigungen erteilt wurden. Unter Berücksichtigung der Ursachen für diese Mißstände werden Vorschläge für die Verbesserung des Gesetzes- und Vollzugsinstrumentariums formuliert. Von Bedeutung ist die Schaffung normierter Vorgaben für eine verbesserte Ausweisungspraxis, Kontrolle und Pflege der Schutzgebiete. Damit soll die Ermessensausübung zugunsten des Naturschutzes erleichtert werden. Ebenso wichtig ist die Kontrolle der Vollzugsbehörden durch ein Verbands- oder Beiratsklagerecht.
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Zeitschrift | Landschaft und Stadt |
| Jahrgang | 20 |
| Ausgabenummer | 4 |
| Seiten (von - bis) | 145-150 |
| Seitenumfang | 6 |
| ISSN | 0023-8058 |
| Publikationsstatus | Erschienen - 1988 |
| Extern publiziert | Ja |
Fachgebiete und Schlagwörter
- Rechtswissenschaft
- Umweltrecht
ASJC Scopus Sachgebiete
- Erdkunde und Planetologie (insg.)
- Umweltwissenschaften (insg.)