Abstract
Provenienzen erfassen die Eigentums- und Besitzgeschichte von Kulturgut. Sie sind die Grundlage für die Restitution von unrechtmäßig erworbenen Objekten und damit auch zentral für die Vergangenheitsaufarbeitung. Gleichzeitig stellt die wachsende
Zahl an Provenienzen, die von Museen erforscht und publiziert werden, eine potenzielle Quelle für die wissenschaftliche Forschung dar. So verweisen die darin gelisteten Personen und Institutionen, Orte sowie Besitz- und Eigentumswechsel auf soziale Netzwerke, aber auch auf historische Trends des Kunsthandels, der Geschmacksgeschichte oder der physischen und intellektuellen Aneignung von Kulturgütern. Digitale und KI-gestützte Methoden können die Provenienzforschung und damit auch die Restitutionsbemühungen unterstützen und das bisher ungenutzte Potenzial von Provenienzen für die Wissenschaft erschließen.
Zahl an Provenienzen, die von Museen erforscht und publiziert werden, eine potenzielle Quelle für die wissenschaftliche Forschung dar. So verweisen die darin gelisteten Personen und Institutionen, Orte sowie Besitz- und Eigentumswechsel auf soziale Netzwerke, aber auch auf historische Trends des Kunsthandels, der Geschmacksgeschichte oder der physischen und intellektuellen Aneignung von Kulturgütern. Digitale und KI-gestützte Methoden können die Provenienzforschung und damit auch die Restitutionsbemühungen unterstützen und das bisher ungenutzte Potenzial von Provenienzen für die Wissenschaft erschließen.
| Titel in Übersetzung | Linking Data: The Future of Provenance Research |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Museumskunde |
| Jahrgang | 89 |
| Ausgabenummer | 1/2 |
| Seiten (von - bis) | 26-31 |
| Seitenumfang | 6 |
| ISSN | 0027-4178 |
| Publikationsstatus | Erschienen - 05.12.2024 |
Fachgebiete und Schlagwörter
- Kunstwissenschaft
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Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Verknüpfte Daten: Die Zukunft der Provenienzforschung“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Dieses zitieren
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