@article{de6028f0c8094e29991539379ef61a01,
title = "Thesen zur Koinzidenz von Symbolwert und Marktwert der Kunst",
abstract = "Der Text diskutiert die {\"o}konomistische These – traditionell vertreten sowohl von marktaffinen {\"O}konom:innen, als in j{\"u}ngerer Zeit auch von marktkritischen Kunstkritiker:innen – dass in der Zeit des forcierten Kunstmarktbooms zu Beginn des 21. Jahrhunderts Auktionspreiserfolge auch den symbolischen Wert dieser k{\"u}nstlerischen Arbeiten determiniert h{\"a}tten. Dieser These {\"u}ber das Ende einer relativ autonomen Valorisierung und damit auch der relativen Autonomie des k{\"u}nstlerischen Feldes wird unter Rekurs auf wissenschaftliche Evidenz zu diesem angenommenen deterministischen Zusammenhang nachgegangen. Auf evidenzbasierter Grundlage wird der Schlu{\ss} gezogen, dass der Symbolwert von k{\"u}nstlerischen Arbeiten bei statistischer Betrachtung nach wie vor relativ unabh{\"a}ngig vom Marktwert blieb, somit jenseits der g{\"a}ngigen Betrachtung von Ausreissern relative Autonomie im Sinne von Pierre Bourdieu behalten konnte. ",
keywords = "Soziologie, Kunstsoziologie, Kunstmarkt",
author = "Ulf Wuggenig and Steffen Rudolph",
year = "2022",
month = jan,
day = "3",
language = "Deutsch",
pages = "21--25",
journal = "Bild.punkt: Zeitschrift der IG Bildende Kunst",
issn = "2074-9783",
publisher = "Interessengemeinschaft Bildende Kunst",
number = "59",
}