Zur Hauptnavigation wechseln Zur Suche wechseln Zum Hauptinhalt wechseln

Settingbezogene Prävention von Übergewicht im Kindes- und Jugendalter: Theoretische Fundierung, Einflussfaktoren und Interventionsplanung

  • Eike Quilling*
  • , Kevin Dadaczynski
  • , Merle Müller
  • *Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

    Publikation: Beiträge in ZeitschriftenZeitschriftenaufsätzeForschungBegutachtung

    2 Zitate (Scopus)

    Abstract

    Hintergrund
    Übergewicht im Kindes- und Jugendalter gilt weltweit nach wie vor als bedeutsames Public-Health-Problem. In Anlehnung an sozialökologische Modellvorstellungen lässt sich die Entstehung des Übergewichts als multifaktorielles Geflecht einander beeinflussender Faktoren beschreiben. Folglich sind in der Präventionsarbeit neben dem individuellen Verhalten ebenfalls umweltbezogene Einflussfaktoren zu berücksichtigen und in einen ganzheitlichen Settingansatz zu integrieren.

    Ziel
    Ziel des Beitrages ist es, den Settingansatz für das Anwendungsfeld der Übergewichtsprävention im Kindes- und Jugendalter zu beleuchten. Neben der Zusammenfassung der Evidenz lebensweltbezogener Einflussfaktoren auf übergewichtsrelevante Faktoren werden theoretische Ansätze und Planungsmodelle zur Prävention von Übergewicht diskutiert.

    Ergebnisse
    Während sich Settings als konkret sozialräumlich begrenzte Subsysteme (z. B. Kita, Schule) charakterisieren lassen, beziehen sich Lebenswelten auf subjektrelevante komplexe Umwelten, die verschiedene Subsysteme umfassen können. Aus den für das Kindes- und Jugendalter relevanten Subsystemen der unmittelbaren sozialen Kontexte, des Bildungs- und Erziehungskontextes und der Kommune lassen sich verschiedene Einflüsse empirisch gesichert ableiten, die im Rahmen der settingbasierten Präventionsarbeit zu berücksichtigen sind. Zur Unterstützung einer theoretisch fundierten Interventionsplanung existieren mittlerweile zahlreiche Planungsmodelle, die im Überblick dargestellt werden.

    Diskussion
    Angesichts der gesetzlichen Stärkung von lebensweltbezogener Gesundheitsförderung und Prävention im Präventionsgesetz (PrävG) ist auch der zugrundeliegende Settingansatz für das Anwendungsfeld der Übergewichtsprävention weiterzuentwickeln. Hierzu gehört eine Stärkung der theoretischen Fundierung durch die Ausrichtung der Präventionspraxis an Planungsmodellen, was einen positiven Einfluss auf die Evaluierbarkeit hat.
    Titel in ÜbersetzungSettings-based prevention of overweight in childhood and adolescents: Theoretical foundation, determinants and intervention planning
    OriginalspracheDeutsch
    ZeitschriftBundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz
    Jahrgang59
    Ausgabenummer11
    Seiten (von - bis)1394-1404
    Seitenumfang11
    ISSN1436-9990
    DOIs
    PublikationsstatusErschienen - 01.11.2016

    UN SDGs

    Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

    1. SDG 3 – Gute Gesundheit und Wohlergehen
      SDG 3 – Gute Gesundheit und Wohlergehen

    Fachgebiete und Schlagwörter

    • Gesundheitswissenschaften
    • Setting
    • Prävention
    • Übergewicht
    • Planungsmodelle
    • Kinder und Jugendliche

    ASJC Scopus Sachgebiete

    • Öffentliche Gesundheit, Umwelt- und Arbeitsmedizin

    Fingerprint

    Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Settingbezogene Prävention von Übergewicht im Kindes- und Jugendalter: Theoretische Fundierung, Einflussfaktoren und Interventionsplanung“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.

    Dieses zitieren