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Seien wir realistisch: Ohne Revolution geht nichts: Parlamentarismus, Parteiensystem und Gesellschaft

Publikation: Beiträge in Zeitschriften › Zeitschriftenaufsätze › Forschung

Abstract

Diesem Beitrag liegt die Frage zugrunde, ob die These von einer Individualisierung der Wahlbürgerschaft in der consumer democracy stimmt – oder ob es sich nur um ein neoliberales Ideologem handelt. Aus meiner Sicht bezeichnet der Begriff Individualisierung vor allem das Epiphänomen eines sich notwendigerweise nicht über Nacht vollziehenden strukturellen gesellschaftlichen Wandels. Mit strukturell ist gemeint, dass dieser Wandel nicht intentional gesteuert wird, sondern sich aus dem komplexen Zusammenspiel von wirtschaftlichen, technologischen, sozialen und kulturellen Phänomenen ergibt. Konkret handelt es sich bei diesem Wandel um einen am bislang besten als Informationsrevolution beschriebenen Prozess, in dessen Folge sich eine neue Konfliktlinie in den Parteiensystemen etablierter Demokratien herausgebildet hat.
Titel in ÜbersetzungLet's be realistic: Nothing works without revolution. Parliamentarism, party system and society
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftVierteljahrshefte für Zeitgeschichte
Jahrgang74
Ausgabenummer3
Seiten (von - bis)457-468
Seitenumfang12
ISSN0042-5702
DOIs
PublikationsstatusErschienen - 01.07.2026

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
    SDG 10 – Weniger Ungleichheiten

Fachgebiete und Schlagwörter

  • Politikwissenschaft
  • Parlamentarismus
  • Parteiensystem
  • Individualisierung
  • Informationsrevolution

ASJC Scopus Sachgebiete

  • Verlauf

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