Abstract
Seit Beginn der COVID-19-Pandemie ist auch das wissenschaftliche Arbeiten stark von den Maßnahmen zur Eindämmung der Virusverbreitung betroffen. Mit der Schließung von Universitäten und Kindergärten mussten Wissenschaftler*innen ihre Arbeitsroutinen anpassen. Direkt nach dem Höchststand der ersten COVID-19-Welle haben wir im Mai 2020 Professor*innen und Postdoktorand*innen der Soziologie in Deutschland befragt, um herauszufinden, wie stark ihre Arbeit durch die COVID-19-Maßnahmen eingeschränkt ist. In dieser Forschungsnotiz präsentieren wir die Ergebnisse unserer Umfrage. Sie zeigen, dass sowohl die Position im soziologischen Feld als auch demographische Merkmale das Ausmaß der wahrgenommenen Einschränkungen beeinflussen. Postdoktorand*innen fühlen sich stärker eingeschränkt als Professor*innen und qualitativ forschende Soziolog*innen stärker als quantitativ forschende Soziolog*innen. Darüber hinaus erwarten insbesondere Soziologinnen und Soziolog*innen mit Kindern, dass sie weniger forschen werden.
| Titel in Übersetzung | Forschungsnotiz: Die COVID-19 Pandemie und ihre Auswirkungen auf wissenschaftliches Arbeiten in Deutschland |
|---|---|
| Originalsprache | Englisch |
| Zeitschrift | Zeitschrift fur Soziologie |
| Jahrgang | 50 |
| Ausgabenummer | 5 |
| Seiten (von - bis) | 338-348 |
| Seitenumfang | 11 |
| ISSN | 0340-1804 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Erschienen - 30.11.2021 |
| Extern publiziert | Ja |
Bibliographische Notiz
Publisher Copyright:© 2021 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston.
Fachgebiete und Schlagwörter
- Soziologie
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- Soziologie und Politikwissenschaften
Fingerprint
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