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Quantified Self aus bildungstheoretischer Perspektive

  • Thomas Damberger
  • , Stefan Iske

Publikation: Beiträge in SammelwerkenAufsätze in SammelwerkenForschungBegutachtung

Abstract

Der vorliegende Beitrag untersucht das Phänomen Quantified Self aus einer bildungstheoretischen Perspektive. In Anlehnung an Überlegungen zur Strukturalen Medienbildung wird der Versuch, Selbsterkenntnis durch Zahlen zu erlangen, als eine spezifische Antwort auf vorherrschende Orientierungskrisen interpretiert. Es wird deutlich, dass zumindest ein zentrales Ziel des Self-Tracking darin besteht, Unbestimmtheit in Bestimmtheit zu überführen. In Folge dessen geht mit dem Phänomen Quantified Self zugleich die Gefahr einher, dass sich neu eröffnende Freiräume nicht mehr als Ausgangspunkt für einen tentativen, experimentellen und kreativen Umgang mit Neuem und Unbestimmten verstanden werden, sondern als eine Lücke, die es technologisch zu schließen gilt.
OriginalspracheDeutsch
TitelDas umkämpfte Netz : Macht- und medienbildungstheoretische Analysen zum Digitalen
Redakteure/-innenDan Verständig, Ralf Biermann
Seitenumfang20
ErscheinungsortWiesbaden
Herausgeber (Verlag)Springer VS
Erscheinungsdatum2017
Seiten17-36
ISBN (Print)978-3-658-15011-2
ISBN (elektronisch)978-3-658-15011-2
DOIs
PublikationsstatusErschienen - 2017
Extern publiziertJa

Fachgebiete und Schlagwörter

  • Erziehungswissenschaften
  • Quantified Self
  • Strukturale Medienbildung
  • Bildungstheorie
  • Selbstgestaltung
  • Selbstqualifizierung

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