Post-sozialistische Regierungssystemreform: Armenien, Kroatien, Russland und die Ukraine im Vergleich

  • Esther Seha

    Publikation: Bücher und AnthologienMonografienForschungBegutachtung

    Abstract

    In machtvollen Präsidenten wird gemeinhin ein Hindernis für die Konsolidierung der Demokratie gesehen. Die Bedingungen für die Reduzierung präsidialer Kompetenzen wurden von der politikwissenschaftlichen Forschung jedoch bislang noch nicht systematisch-empirisch untersucht. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit werden institutionenpolitische Reformen in vier post-sozialistischen Ländern (Armenien, Kroatien, Russland, Ukraine) prozessanalytisch rekonstruiert und vergleichend auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede untersucht. Während die historisch-empirischen Fallstudien einerseits zeigen, dass die institutionenpolitischen Reformen primär der Realisierung präsidialer Nutzenkalküle dienen, belegt die Studie andererseits, dass sowohl formale Reformhürden als auch Vetospieler wie Verfassungsgerichte und externe Akteure eine bedeutende Rolle in den Reformprozessen spielen.
    OriginalspracheDeutsch
    ErscheinungsortBaden-Baden
    VerlagNomos Verlagsgesellschaft
    Auflage1
    Seitenumfang343
    ISBN (Print)978-3-8487-1985-3
    ISBN (elektronisch)978-3-8452-6124-9
    DOIs
    PublikationsstatusErschienen - 2015

    Publikationsreihe

    NameComparative Politics
    Band4

    Bibliographische Notiz

    Zugl.: Lüneburg, Leuphana-Univ., Diss., 2014

    Fachgebiete und Schlagwörter

    • Politikwissenschaft

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