Zur Hauptnavigation wechseln Zur Suche wechseln Zum Hauptinhalt wechseln

Ordnung, Unordnung und Emergency Design

Publikation: Beiträge in Sammelwerken › Aufsätze in Sammelwerken › Forschung

Abstract

Das Emergeny Design Symposium stand im Zeichen der fünf Codes des Warnsystems des US Department of Homeland Security (DHS). Seit den Tagen nach dem 11. September 2001 versieht diese elaboriertere Ampel Terrorrisiken mit Farben: Code Green (geringe Gefahr), Code Blue (erhöhte Vorsicht), Code Yellow (erhöhte Gefahr), Code Orange (hohe Gefahr), Code Red (höchste Gefahr).1 „Farben sagen mehr als tausend Worte und sagen es rascher. “2 Es handelt sich mithin um ein griffiges Emergency Design, das, wie Brian Massumi anmerkt, einen Farbton bzw. Code für Sicherheit gar nicht erst kennt.3 So scheinen die fünf Codes einen Normalzustand der Unsicherheit zu vermitteln, eine permanente Krise, und das dazugehörige permanente Krisenmanagement entscheidet über das jeweilige Ausmaß des Erregungszustandes (der Massumi zufolge im Fall der Vereinigten Staaten zumindest in den drei Jahren nach dem Anschlag auf das World Trade Center konstant zwischen Gelb und Orange changierte4).
OriginalspracheDeutsch
TitelEmergency Design : Designstrategien im Arbeitsfeld der Krise
Redakteure/-innenGerhard Blechinger, Yana Milev
Seitenumfang10
ErscheinungsortWien/New York
Herausgeber (Verlag)Springer-Verlag Wien
Erscheinungsdatum2008
Seiten137-146
ISBN (Print)978-3-211-48760-0, 3-211-48760-3
ISBN (elektronisch)978-3-211-69289-9
DOIs
PublikationsstatusErschienen - 2008
Extern publiziertJa

Fachgebiete und Schlagwörter

  • Medien- und Kommunikationswissenschaft
  • Kulturwissenschaften allg.

Dieses zitieren