Modernisierung und Partizipation: Kontroversen und Befunde zur Partizipationsthese

Publikation: Beiträge in SammelwerkenAufsätze in SammelwerkenForschung

Abstract

Wie Daniel Bell (1973: 12) feststellte, ist „das axiale Prinzip der modernen politischen Ordnung die Partizipation“ (Übersetzung CW). In der Tat ist es eine der tragenden Annahmen der Modernisierungstheorie, dass die breite Bevölkerung intensiver am politischen Geschehen partizipiert, wenn Gesellschaften jene vielschichtigen Entwicklungsprozesse durchlaufen, die der Begriff der Modernisierung plakativ zusammenfasst. Im Folgenden bezeichne ich die Annahme, dass Modernisierung die politische Beteiligung der Bürger steigere, als die Partizipationsthese. An dieser Partizipationsthese haben sich in den letzten 50 Jahren einige der interessantesten Kontroversen entzündet, die die empirische Sozialforschung kennt. Es ist das Ziel dieses Beitrags, die zentralen Argumentationslinien dieser Kontroversen nachzuzeichnen und im Lichte der verfügbaren Evidenz zu bewerten.
OriginalspracheDeutsch
TitelBürger und Demokratie in Ost und West : Studien zur politischen Kultur und zum politischen Prozess. Festschrift für Hans-Dieter Klingemann
Redakteure/-innenDieter Fuchs, Edeltraud Roller, Bernhard Wessels
Seitenumfang19
ErscheinungsortWiesbaden
Herausgeber (Verlag)Westdeutscher Verlag
Erscheinungsdatum01.01.2002
Seiten284-302
ISBN (Print)3531136410, 978-3-531-13641-7
ISBN (elektronisch)978-3-322-89596-7
DOIs
PublikationsstatusErschienen - 01.01.2002
Extern publiziertJa

Fachgebiete und Schlagwörter

  • Politikwissenschaft
  • Gender und Diversity

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