Abstract
Dieser Artikel zeigt Bereiche rechtssoziologischen Nichtwissens innerhalb der Migrationsforschung auf. Die Frage, was wir nicht wissen und weshalb diese Wissenslücken zustande kommen, wird mit gesellschaftlichen (Herrschafts- und Kontroll-)Praktiken in Zusammenhang gebracht. Hieraus leitet sich zum einen die Notwendigkeit einer kritischen Reflexion (impliziter) theoretischer Positionen in der Migrationsverwaltung ab, um davon ausgehend aktuelle Entwicklungen von Migrationskontrolle in den Blick zu nehmen. Zum anderen folgt daraus, die Spur jenes Wissens aufzunehmen, welches neben der enormen Fülle an administrativem Wissen ein Schattendasein führt. Es wird argumentiert, Defizitperspektiven, die MigrantInnen vorrangig als Objekte der Sicherheitsverwaltung begreifen, den Rücken zu kehren und stattdessen von MigrantInnen auch als ProduzentInnen von innerer Sicherheit und AkteurInnen in Konfliktlösungsprozessen auszugehen.
| Titel in Übersetzung | Migration, Legality, and Crime: socio-legal knowledge gaps in the shadow of administrative knowledge |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Österreichische Zeitschrift für Soziologie |
| Jahrgang | 41 |
| Ausgabenummer | Special Issues 2 |
| Seiten (von - bis) | 103-123 |
| Seitenumfang | 21 |
| ISSN | 1011-0070 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Erschienen - 01.10.2016 |
| Extern publiziert | Ja |
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-
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- Migration
- Migration Control
- Soziologie
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