Medienkultur und soziales Handeln: Begriffsarbeiten zur Theorieentwicklung

  • Tanja Thomas
  • , Friedrich Krotz

    Publikation: Beiträge in SammelwerkenAufsätze in SammelwerkenForschung

    Abstract

    „Wen sollte das eigentlich mehr fordern als die Kommunikationswissenschaft selbst?“, fragen (2004: 11) angesichts eines „Imperialismus“ der Medien- und Informationsbegrifflichkeiten in allen Makrotheorien. Ist der Begriff „Medienkultur“ dann lediglich ein paradigmatischer Ausdruck jener hier diagnostizierten Vorherrschaft, deren Legitimität oder Illegitimität zu prüfen wäre? Ist die häufig konstatierte „Mediengesellschaft“ als konkurrierende oder vielleicht doch auch einander wechselseitig konturierende Begriffsalternative ein produktiver Referenzpunkt einer Auseinandersetzung mit „Medienkultur“? Welche Dimensionen erfassen vorliegende Konzepte des Begriffs „Medienkultur“? Und schließlich: Welche wissenschaftstheoretischen und gesellschaftsdiagnostischen Erwartungen können wir formulieren, welche Potenziale birgt „Medienkultur“ als Reflexionsbegriff? Der vorliegende Text kann keine abschließenden Antworten auf all diese vielschichtigen Fragen liefern; zur begrifflichen Schärfung jedoch wird er einen Beitrag leisten.
    OriginalspracheDeutsch
    TitelMedienkultur und soziales Handeln
    Redakteure/-innenTanja Thomas
    Seitenumfang26
    ErscheinungsortWiesbaden
    Herausgeber (Verlag)VS Verlag für Sozialwissenschaften
    Erscheinungsdatum2008
    Seiten17-42
    ISBN (Print)978-3-531-15128-1
    ISBN (elektronisch)978-3-531-90898-4
    DOIs
    PublikationsstatusErschienen - 2008

    Fachgebiete und Schlagwörter

    • Medien- und Kommunikationswissenschaft
    • Gender und Diversity

    Dieses zitieren