Machen Kinder doch glücklich?

  • Stephan Humpert

    Publikation: Arbeits- oder Diskussionspapiere und BerichteArbeits- oder Diskussionspapiere

    Abstract

    In der ökonomischen Zufriedenheitsforschung wird ein negativer Effekt von Kindern auf die elterliche Zufriedenheit ermittelt. Dazu werden oftmals Probitmodelle geschätzt. In diesem Papier wird nun ein fixed effects Modell benutzt. Mittels Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP) werden Personen betrachtet, die im Zeitablauf zu Eltern werden. Es ergibt sich ein signifikant positiver Effekt von Kinder im Haushalt. Weiterhin werden Interaktionsterme gebildet, um Effekte individueller Arbeitslosigkeit einzufangen. Bei arbeitslosen Väter sinkt deutschlandweit die Zufriedenheit. Arbeitslose Mütter erleben in den alten Bundesländern einen positiven Zufriedenheitseffekt, in den neuen einen Negativen. Dies wird als Folge von regional unterschiedlichen weiblichen Erwerbsmustern in Deutschland interpretiert.
    OriginalspracheDeutsch
    ErscheinungsortBerlin
    VerlagDeutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
    Seitenumfang32
    PublikationsstatusErschienen - 2010

    Fachgebiete und Schlagwörter

    • Volkswirtschaftslehre
    • Eltern
    • Zufriedenheit
    • Kinder
    • Arbeitslosigkeit
    • Duetschland
    • Westdeutsche Bundesländer
    • Ostdeutschland
    • East Germany
    • Gender und Diversity

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