Lebhafte Artefakte: Heinz von Foerster und die Maschinen des Biological Computer Laboratory

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    Abstract

    In den 1960er Jahren gelang es den Forschern des Biological Computer Laboratory an der University of Illinois, die ›Lebendigkeit‹ von Maschinen als einen Effekt institutioneller und forschungspolitischer Kontexte zu inszenieren. Es ging um die Konstruktion ›biologischer Computer‹, die sich an Vorbildern aus der Natur orientierten. Das Ergebnis waren ›künstliche Sinnesorgane‹, ›neuronale Netze‹, ›selbstorganisierende Automaten‹ und damit Vorläufer heutiger Roboter und Computerprogramme aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz. Der Direktor des Labors, der österreichische Physiker Heinz von Foerster, brachte hier ein Forschungsprogramm auf den Weg, das in der jüngeren Wissenschaftsgeschichte seinesgleichen sucht. Während der Computer in der Frühphase der Kybernetik vor allem als Modell und Metapher eine Rolle spielte, wurde an Foersters Labor tatsächlich mit Maschinen gearbeitet.
    Jan Müggenburg legt die kulturellen, philosophischen und politischen Hintergründe dieser Zusammenhänge offen. Indem es den Nachlass des Labors im Archiv der University of Illinois erschließt, fügt sein Buch der Geschichte der Kybernetik ein neues Kapitel hinzu.
    OriginalspracheDeutsch
    ErscheinungsortGöttingen
    VerlagKonstanz University Press
    Seitenumfang379
    ISBN (Print)978-3-8353-9103-1
    PublikationsstatusErschienen - 2018

    Publikationsreihe

    NameKonstanz University Press

    Fachgebiete und Schlagwörter

    • Medien- und Kommunikationswissenschaft
    • Wissenschaftliche Medien
    • Modelle
    • Computer
    • Neuronale Netze
    • Konstruktivistische Medientheorie
    • Medienarchäologie
    • Geschichtswissenschaft
    • Kybernetik
    • Computergeschichte
    • Historische Epistemologie
    • Heinz von Foerster

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