Kontingenzen und Konjunktionen zwischen Bildungstheorie und Kindheitsforschung

  • Cornelie Dietrich

    Publikation: Beiträge in SammelwerkenAufsätze in SammelwerkenForschungBegutachtung

    Abstract

    Bildungstheorie und Kindheitsforschung haben sich bisher eher auf unter;
    s
    chiedlichen Feldern bewegt und entwickelt. Die philosophische Kontextuali;
    sierung der einen und die stärker sozialwissenschaftliche der anderen kommen
    in der Erziehungswissenschaft nur selten zueinander. Das hat mehrere Gründe,
    einer liegt in der unterschiedlichen Konstituierung des Gegenstandes. So ist
    jedenfalls in der eher klassischen Bildungstheorie fraglich, ob die Lebensphase
    Kindheit überhaupt zum Gegenstand des Nachdenkens gehört, oder ob nicht
    Bildung dort erst beginnt, wo Erziehung aufhört. Solange Bildung als Selbstbil;
    dung an die Fähigkeit einer bewussten Wendung des Subjekts auf das eigene
    Gewordensein und dessen Reflexion gebunden ist, kann sie lebensgeschichtlich
    erst mit dem Erwerb solcher selbstreflexiven Kompetenzen einsetzen.
    OriginalspracheDeutsch
    TitelInstitutionalisierungen von Kindheit : Childhood Studies zwischen Soziologie und Erziehungswissenschaft
    Redakteure/-innenTanja Betz, Sabine Bollig, Magdalena Joos, Sascha Neumann
    Seitenumfang13
    ErscheinungsortWeinheim/Basel
    Herausgeber (Verlag)Beltz Juventa Verlag
    Erscheinungsdatum2018
    Seiten53-65
    ISBN (Print)978-3-7799-1557-7
    ISBN (elektronisch)978-3-7799-4600-7
    PublikationsstatusErschienen - 2018

    Fachgebiete und Schlagwörter

    • Erziehungswissenschaften

    Dieses zitieren