Abstract
Zweifelsfrei ist der Tourismus ein ökonomisches Geschäft. Landschaften, Menschen und Kulturen werden als Güter gehandelt. Um den Nachfragern nach diesen Gütern ein sicheres und garantiertes Angebot vorzuhalten, sind diese touristischen Waren immer mehr vom konkreten Raum losgelöst worden. Ein raumloser Tourismus ist die Folge. Am Beispiel von Kulturangeboten wird demonstriert, wie Räume kulturalisiert, d.h. durch Zuschreibungen und Inszenierungen von "Kultur" touristifiziert werden. Diese touristisch aufbereitete Kultur hat keine bzw. kaum noch eine Bindung an den gegebenen Raum.
| Titel in Übersetzung | Constructed space-linkages: Cultural tourism between authenticity and staging |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Tourismus-Journal |
| Jahrgang | 4 |
| Ausgabenummer | 1 |
| Seiten (von - bis) | 103-116 |
| Seitenumfang | 14 |
| ISSN | 1433-5948 |
| Publikationsstatus | Erschienen - 2000 |
Fachgebiete und Schlagwörter
- Tourismuswissenschaften
- raumloser Tourismus
- Kulturtourismus
- Kommodifikation
Fingerprint
Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Konstruierte Raumbindungen: Kulturangebote zwischen Authentizität und Inszenierung“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Dieses zitieren
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