Abstract
Sowohl die Psychologie als auch die Mathematikdidaktik befassen sich mit dem Schätzen. In diesem Beitrag wird ein theoretisches Modell zur Diskussion gestellt, in welchem die Fä¬higkeiten, die zum Schätzen von Größen erforder¬lich sind, aus mathematikdidakti¬scher Sicht darge¬stellt werden. Diese sind aus Un¬tersuchungen der Psychologie zum kognitiven Schätzen und mathe-matikdidaktischen Erkenntnis¬sen zu Schätzstrate-gien abgeleitet. Sie umfassen exekutive Funktionen, Wissen über den Messpro¬zess, Stützpunktwissen und Stützpunktvorstellungen, die Fähigkeit zu verglei¬chen und zur räumlichen Vorstellung sowie ver¬schiedene Gruppen allgemei¬nen (mathematischen) Wissens und grundlegender Fähigkeiten.
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Zeitschrift | mathematica didactica |
| Jahrgang | 41 |
| Ausgabenummer | 1 |
| Seiten (von - bis) | 77-103 |
| Seitenumfang | 27 |
| ISSN | 0172-8407 |
| Publikationsstatus | Erschienen - 2018 |
Fachgebiete und Schlagwörter
- Didaktik der Mathematik
- Schätzen
- Größenverständnis
- Theorieentwicklung
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