Kläranlagen als Quelle für polyfluorierte Verbindungen in der Atmosphäre

  • Lena Vierke
  • , Lutz Ahrens
  • , Mahiba Shoeib
  • , Tom Harner
  • , Wolf-Ulrich Palm
  • , Ralf Ebinghaus

Publikation: Beiträge in ZeitschriftenZeitschriftenaufsätzeForschung

Abstract

Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigen, dass eine Kläranlage eine Quelle für Polyfluorierte Verbindungen (PFCs) in der Atmosphäre darstellt. Generell waren die mittlere Konzentrationen in der Gas- und Partikelphase am Belebungsbecken höher als am Nachklärbecken (Fluortelomeralkohole [FTOHs]: 11000 und 590 pg m-3, Perfluoroktansulfonamide und Perfluoroktansulfonamid- ethanole [FOSAs & FOSEs]: 120 und 30 pg m-3 und Perfluoroalkylcarboxylate und Perfluoroalkysulfonate [PFCAs & PFSAs]: 4000 und 1300 pg m-3). Partikelgebundene Anteile lagen bei ~3% für FTOHs, ~30% für FOSAs, ~40% für FOSEs, ~60–100% für PFCAs und ~98% für PFSAs, wobei der Anteil der PFCAs mit zunehmender Kettenlänge anstieg. Aktive und passive Probennahme wurden in der Studie miteinander verglichen und zeigten gute Übereinstimmung.
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftUmweltwissenschaften und Schadstoff-Forschung
Jahrgang22
Ausgabenummer4
Seiten (von - bis)328-329
Seitenumfang2
ISSN0934-3504
DOIs
PublikationsstatusErschienen - 2010

Fachgebiete und Schlagwörter

  • Chemie

ASJC Scopus Sachgebiete

  • Umweltverschmutzung

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