Abstract
Ausgehend von dem Befund einer institutionellen Unsichtbarkeit von Kindern im Kinderschutz und Evidenzen dafür, dass auf Offenbarungsversuche von Kindern nicht unterstützend reagiert wird, wird eine organisationssoziologische Deutung von Stimme und Schweigen betroffener Kinder angeboten. Entsprechend ist das Schweigen, etwa das Ausbleiben von Beschwerden oder auch das fehlende Anzeigen von Fehlverhalten, ein Warnsignal für einen Rückzug der Kinder, die in den Institutionen des Kinderschutzes keine unterstützenden Interaktionspartner_innen finden.
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Zeitschrift | Sozial Extra |
| Jahrgang | 49 |
| Ausgabenummer | 1 |
| Seiten (von - bis) | 35–39 |
| Seitenumfang | 5 |
| ISSN | 0931-279X |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Erschienen - 02.2025 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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SDG 10 – Weniger Ungleichheiten
Fachgebiete und Schlagwörter
- Soziologie
- Stimme des Kindes
- Institutionelle Taubheit
- Offenbarung
- Schweigen
- Sozialwesen
- Kinderschutz
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