Abstract
Dieses Papier untersucht die empirischen Effekte der Deregulierung der Kfz-Versicherungstarife durch die 3. Sachversicherungsrichtlinie der EU aus dem Jahr 1994 auf die Risikostruktur des deutschen Kfz-Versicherungsmarktes und die Betriebsergebnisse der Kfz-Versicherungsanbieter. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Liberalisierung zu keiner messbaren Verbesserung der Zusammensetzung und der Effizienz des Marktes geführt hat. Es wurden in der Folge sowohl ineffiziente Risikomerkmale eingeführt als auch effiziente Merkmale ausgelassen. Diese Ergebnisse können mit dem System der Pflichtversicherung und institutionellen Barrieren durch die Einheit von Halter- und Fahrerhaftung erklärt werden.
| Originalsprache | Englisch |
|---|---|
| Erscheinungsort | Lüneburg |
| Verlag | Institut für Volkswirtschaftslehre der Universität Lüneburg |
| Seitenumfang | 29 |
| Publikationsstatus | Erschienen - 01.03.2005 |
Bibliographische Notiz
Literaturverz. S. 27 - 29Fachgebiete und Schlagwörter
- Volkswirtschaftslehre
- Kfz-Haftpflichversicherung
- Risikodifferenzierung
- Markteffizienz
Fingerprint
Untersuchen Sie die Forschungsthemen von „Is the market classification of risk always efficient? evidence from German third party motor insurance“. Zusammen bilden sie einen einzigartigen Fingerprint.Dieses zitieren
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