Abstract
Epidemiologische Studien zeigen, dass bis zu 18,5 % der deutschen Jugendlichen unter depressiven Beschwerden leiden. In der deutschen Gesamtbevölkerung weisen die jungen Erwachsenen mit 9,9 % am häufigsten relevante depressive Symptome auf. Internetbasierte Interventionen können sowohl in der Prävention als auch in der Behandlung solcher Beschwerden einen wichtigen Beitrag leisten, der sich nebenbei an den bevorzugten medialen Gewohnheiten der Zielgruppe orientiert. International existieren bereits einige Online-Programme, die in der Regel an kognitiv-verhaltenstherapeutischen Konzepten orientiert sind. Die Programme unterscheiden sich wesentlich in der Art der Zielgruppe, dem Aufbau und dem Grad an menschlicher Unterstützung sowie in ihrer Wirksamkeit. Manche der vorgestellten Studien konnten keinen Effektivitätsnachweis erbringen, während andere Untersuchungen solide Effekte mit einer teilweise großen Effektstärke bis zu 0.84 für die Reduktion depressiver Symptome zeigen konnten. In Deutschland gibt es aktuell einige Online-Beratungsstellen für Hilfestellung in (akuten) Krisen, jedoch ohne Angebot an strukturierten Interventionsprogrammen.
| Titel in Übersetzung | Internet-based approaches in prevention and treatment of depressive symptoms in adolescents and young adults |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Zeitschrift | Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie |
| Jahrgang | 63 |
| Ausgabenummer | 5 |
| Seiten (von - bis) | 395-415 |
| Seitenumfang | 21 |
| ISSN | 0032-7034 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Erschienen - 2014 |
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- Gesundheitswissenschaften
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- Psychologie
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