Abstract
Wie lässt sich mediale Grundversorgung vom Internet aus denken? Braucht es den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als Medium und Faktor der Meinungsbildung in der Angebotsfülle des Internet-Zeitalters noch oder ist der historisch gewachsene Gesellschaftsvertrag ein Auslaufmodell? Können Markt und Konsumentensouveränität Vielfalt sichern oder braucht es eine Selbstbeobachtung der Gesellschaft im öffentlichen Interesse? Wo konvergieren mit den Medien auch die bislang getrennten Regulierungsfelder, wo ist eine Trennung weiter sinnvoll? Die aktuelle Debatte liefert mehr Fragen als zukunftsweisende Konzepte. So viel ist sicher: Die sich wandelnde Definition gesellschaftlich gewünschter Medienangebote ist der Schlüssel für die Fortschreibung des Gesellschaftsvertrags über öffentlich-rechtliche Medien und damit für die Zukunft von Demokratie und Kultur.
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Titel | Netzpolitik-Jahrbuch 2013 |
| Redakteure/-innen | Markus Beckedahl |
| Seitenumfang | 15 |
| Erscheinungsort | Berlin |
| Herausgeber (Verlag) | Netzpolitik.org |
| Erscheinungsdatum | 12.09.2014 |
| Auflage | 1 |
| Seiten | 52-66 |
| ISBN (Print) | 9783737502184 |
| Publikationsstatus | Erschienen - 12.09.2014 |
Fachgebiete und Schlagwörter
- Medien- und Kommunikationswissenschaft
- Rundfunkpolitik, Grundversorgung, Internet, Konvergenz
- Kulturwissenschaften allg.
- Grundversorgung, Internet, Konvergenz
Projekte
- 1 Abgeschlossen
-
Teilmaßnahme 1.1 KT 12: Grundversorgung 2.0 - Internet-TV für die neue Mediengeneration
Graßmuck, V. (Wissenschaftliche Projektleiter*in), Beyes, T. (Wissenschaftliche Projektleiter*in) & Pias, C. (Wissenschaftliche Projektleiter*in)
Investitions- und Förderbank Niedersachsen – NBank
19.08.09 → 31.01.16
Projekt: Forschung
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