Abstract
Guantanamo Bay ist in aller Munde, seit die US-Regierung den dortigen Flottenstützpunkt zur Internierung von Terrorverdächtigen nutzt. Trotz des großen Interesses sind die der US-Präsenz dort zugrunde liegenden Abkommen, zwei im Jahre 1903 geschlossene US-kubanische Pachtverträge, bisher kaum untersucht worden. Dies überrascht deshalb, weil Kuba immer wieder ein Recht zur einseitigen Lösung von den Verträgen eingefordert hat. Aus Anlass des 100. Jahrestages der Verträge werden die kubanischen Argumente in diesem Beitrag einer kritischen Würdigung unterzogen. Anhand der Kontroverse um Guantanamo Bay wird dabei auch der grundsätzliche Konflikt zwischen Stabilität und Flexibilität völkerrechtlicher Verträge aufgezeigt.
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Zeitschrift | Die Friedens-Warte |
| Jahrgang | 78 |
| Ausgabenummer | 4 |
| Seiten (von - bis) | 395-412 |
| Seitenumfang | 18 |
| ISSN | 0340-0255 |
| Publikationsstatus | Erschienen - 2003 |
| Extern publiziert | Ja |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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SDG 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
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- Rechtswissenschaft
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