Abstract
Nico Lüdtke stellt mit seinem Beitrag über »Religiöses Wissen und historische Wissensordnungen« die Frage nach den Grenzen der Sozialwelt und ihrer spezifischen historischen Konstruktion, wobei er eine vergleichende Perspektive anlegt. Sinnhaft-soziale Praxen der Ordnungsbildung seien, so Lüdtke, immer geschichtlich konstituiert, also in zeitlich-prozessuale Zusammenhänge eingebunden, die insgesamt eine ›Wissensordnung‹ bilden. Lüdtke zeigt dies am Beispiel des Disputs von Valladolid als exemplarischem Fall aus der Frühen Neuzeit.
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Titel | Religiöse Kommunikation und weltanschauliches Wissen : Kommunikative Konstruktionen unabweisbarer Gewissheiten und ihre gesellschaftlichen Wirkungen |
| Redakteure/-innen | Bernt Schnettler, Thorsten Szydlik, Helen Pach |
| Seitenumfang | 20 |
| Erscheinungsort | Wiesbaden |
| Herausgeber (Verlag) | VS Verlag für Sozialwissenschaften |
| Erscheinungsdatum | 27.04.2020 |
| Seiten | 59-78 |
| ISBN (Print) | 978-3-658-21784-6 |
| ISBN (elektronisch) | 978-3-658-21785-3 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Erschienen - 27.04.2020 |
Bibliographische Notiz
Publisher Copyright:© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2020.
Fachgebiete und Schlagwörter
- Soziologie
- Wissensordnung
- Frühe Neuzeit
- Grenzen der Sozialwelt
- Anthropologische Differenz
ASJC Scopus Sachgebiete
- Kommunikation
- Soziologie und Politikwissenschaften
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